

Erstes Arbeitstreffen in den Herbstferien war sehr erfolgreich
www.co2awareness.eu
Unser Comenius Projekt hat jetzt eine eigene Webseite. Sie ist noch im Aufbau.
Auf Einladung des Colegio Santisima Trinidad in Salamanca, unserer spanischen Partnerschule, trafen sich die Comenius Partner zu ihren ersten Arbeitssitzungen. Dabei wurden auch Gestaltung und Inhalt dieser Webseite diskutiert. Es war eine große Gruppe, die kam: 22 Lehrer aus sieben verschiedenen Ländern, die von ihren spanischen Kollegen herzlich begrüßt und umsorgt wurden.
Für die Stadtteilschule Arheilgen fuhren drei Lehrer nach Salamanca:
Barbara Gossen, sie gestaltet zusammen mit ihren Schülern den großen Comenius Baum, der in der Schülerbücherei aufgestellt wird. An diesen Baum kann jeder Zettel mit Ideen und weiteren Informationen zu unserem Projekt hängen. Wir hoffen auch, dass ganz viele Zettel an den Baum gehängt werden, auf denen unterschiedliche Tipps zum Energiesparen stehen.
Mit Sebastian Schreppfer und Schülern arbeitet Frau Gossen auch an dem Thema „Ein Logo für unser Comenius Projekt“.
Außerdem reisten nach Salamanca Haydar Dogan, verantwortlich für Aufbau und Betreuung der Projektwebseite, hier unterstützt ihn besonders Maurizio aus der R10a,
und Sibylle Schaldach, Leiterin und Koordinatorin des Comenius Projektes.
Tagsüber wurde in der Schule gearbeitet. Für die Abende und das Wochenende gab es ein umfangreiches Programm, denn ein Comenius Projekt wird nur dann als erfolgreich bezeichnet, wenn sich die Teilnehmer auch mit der Kultur und Lebensweise anderer Länder beschäftigt haben.
Viel Zeit verbrachten die Gäste damit, das spanische Schul- und Ausbildungssystem kennenzulernen. Sie unterhielten sich mit ihren spanischen Kolleginnen und Kollegen über deren Schulalltag, besuchten Unterrichtsstunden und kommunizierten mit Schülerinnen und Schülern. Die italienischen und rumänischen Lehrerinnen hatten es gut. Sie konnten auf Dolmetscher verzichten, denn die rumänische, italienische und spanische Sprache sind sehr ähnlich.
Es gab Schülerinnen und Schüler, die sich mit den Besuchern auf Englisch verständigen konnten, und einige lernen sogar Deutsch.
Auch Politiker und die Presse interessierten sich für das Treffen. Der Leiter der obersten regionalen Schulbehörde empfing die Gruppe, und Salamancas Umweltdezernent berichtete den Lehrern während eines Empfangs im Rathaus mit viel Engagement von Vorhaben zum Erhalt der schönen, historischen Altstadt. Danach durften alle auf den Balkon des Bürgermeisters treten und auf die berühmte Plaza Mayor hinunterschauen.
Auch abends waren alle zusammen. Ganz besonders lustig in Erinnerung geblieben ist ein Abend in der Schule. Es gab ein großes Buffet. Die Gastgeber hatten ihre Lieblingsspeisen, typisch spanische Gerichte, zubereitet und mitgebracht. Danach wurde getanzt und gesungen. Jede Gruppe sollte ein traditionelles Lied aus ihrem Land vortragen. Die Darmstädter Lehrer sangen „Oh Tannenbaum“ und der ganze Saal sang mit.
Anfang Oktober 2010 kamen eine türkische Lehrerin und ein schwedischer Lehrer nach Darmstadt, um gemeinsam mit Kollegen der Stadtteilschule Arheilgen den Antrag eines Comenius Schulprojektes auf finanzielle Förderung durch die Europäische Kommission auszuarbeiten.
Wir nannten das Projekt:
„CO2 Awareness Raising:
from Footprint to Tiptoe, from Elephant to Mouse“
Inzwischen wissen wir, dass unser Antrag genehmigt wurde.
Die Gutachterkommission und die entsprechenden Organisationen der Partnerländer bewerteten den Antrag mit einer sehr hohen Punktzahl, so dass alle neun antragstellenden Schulen eine Förderzusage erhalten konnten.
Projekt koordinierende Schule ist die Stadtteilschule Arheilgen.
Wir freuen uns sehr, dass neben unseren langjährigen Partnerschulen:
- Zakladni skola T.G. Masaryka, Blansko/Tschechische Republik www.zstgm.cz
- Rotebergs skola, Edsbyn/Schweden www.ovanaker.se/Skola/Roteberg/index.htm
- Colegio Santisima Trinidad, Salamanca/Spanien www.trinitarias.com
- Drita School, Sofia/Bulgarien www.dritaschool.com
vier weitere Schulen unsere Partner sein werden:
Hüseyin Özer Merzeci Ilkogretim Okulu, Mersin/Türkei www.hozermi.meb.k12.tr
Liceul Teoretic Vasile Alecsandro, Iasi/Rumänien www.lvasi.ro
Instituto Comprensivo “Albert Schweitzer”, Segrate(MI)/Italien www. Ic-schweitzer.it
„Tsar Simeon Veliki“ School, Vidin/Bulgarien www.csv.vidin.eu
Zwei Jahre lang arbeiten alle Partnerschulen – das Spektrum reicht von der Vorschule bis zur Oberstufe - in ihrem regulären Unterricht an dem Projekt.
Schülergruppen werden sich aber auch außerhalb des Regelunterrichts mit einzelnen Aspekten des Projektes beschäftigen – weitgehend selbstorganisiert und losgelöst von strikten Zeitvorgaben.
An der Stadtteilschule Arheilgen beteiligen sich im Schuljahr 2011/12 besonders die Jahrgänge 5 bis 7 an der Projektarbeit.
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Warum haben wir das Thema gewählt?
Klimawandel und seine Folgen für uns Menschen ist ein häufiges Thema in den Medien. Trotzdem können sich viele Schüler nicht vorstellen, wie die Folgen für sie wirklich aussehen werden. Dass es möglicherweise in gar nicht so ferner Zukunft einen Zeitpunkt geben kann, wo alle Versuche eines Gegensteuerns nichts mehr bewirken, derzeit bewohnte Gebiete überflutet und heiße Sommer die Regel werden.
Ziel der Projektarbeit ist es deshalb, dass unseren Schülern nachhaltig bewusst wird, wo sie in ihrem täglichen Leben zur Entstehung von klimaschädlichen Treibhausgasen beitragen, was diese konkret bewirken und wie sie ihren persönlichen CO2-Fußabdruck möglichst klein halten können.
Was werden wir machen?
Der Arbeitsplan ist vielfältig und abwechslungsreich:
Versuche zu Auswirkungen von Klimaänderungen werden durchgeführt,
ein Wettbewerb um das Projekt-Logo veranstaltet,
große Bäume aus Holz als Ideensammler für die Pausenhalle gebastelt,
Internet- und Literaturrecherche betrieben,
Berichte geschrieben und
Texte ins Englisch übersetzt, der gemeinsamen Projektsprache.
Es werden Ausflüge zu Orten mit Themenbezug unternommen und vieles mehr.
Die Partnerschulen tauschen Ergebnisse und Ideen untereinander aus
– per e-Mail und über eine gemeinsame Projekt-Webseite.
Dies ist für die beteiligten Schüler eine besondere Herausforderung,
da sie auf Englisch kommunizieren müssen.
Die Planungen für die Gestaltung der Projekt-Webseite sind bereits sehr weit fortgeschritten, sodass nur noch einige Details auf dem ersten Arbeitstreffen der Partner in Salamanca während der Herbstferien 2011 besprochen und festgelegt werden müssen.
Das Ausbildungszentrum der Deutschen Telekom AG in Darmstadt
ist außerschulischer Partner im Projekt.
Auszubildende aus IT- und kaufmännischen Berufen sowie Informatikstudenten werden unseren Schülern helfen, zu verstehen, wie solche Webseiten aufgebaut werden,
wie man sie sicher gestaltet und gegen unerwünschte Zugriffe absichert,
wie man sie für das Projekt nützt.
Was ist Comenius ?
Seit 2001 ist die Stadtteilschule Arheilgen aktiver Partner im
Programm für Lebenslanges Lernen der Europäischen Gemeinschaft.
Das Unterprogramm Comenius richtet sich an Schulen.
Seine Hauptziele sind:
1. Junge Menschen und Lehrkräfte sollen die Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen besser kennenlernen und so mehr Verständnis füreinander aufbringen.
2. Junger Menschen sollen unterstützt werden beim Erwerb der lebensnotwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre persönliche Entfaltung und künftige Beschäftigungschancen.
Der Gewinn für Schüler und Lehrer besteht darin, dass Europa für sie ein Gesicht bekommt.
Wir möchten erreichen,
dass unsere Schüler ihre Furcht vor Unbekanntem verlieren,
dass ihr Selbstbewusstsein wächst
und, dass sie merken, wie wichtig das Erlernen von Fremdsprachen ist.
Durch die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt mit Schülern und Lehrern aus anderen europäischen Ländern wird ihre sprachliche und soziale Kompetenz gestärkt,
sie erfahren mehr über andere Kulturen.
Dies hilft ihnen, sich auf ihr späteres Leben vorzubereiten,
in dem sie als Europäer leben und arbeiten werden.
Lehrer erfahren durch die Arbeit in Comenius Projekten mehr über andere europäische Schul- und Ausbildungssysteme. Sie nehmen während der Aufenthalte an den Partnerschulen am Unterricht teil, tauschen Unterrichtsmaterialien aus und erstellen gemeinsam neue. So erhalten sie neue Ideen für ihren Unterricht.
Unsere bisherigen Projekte:
Sibylle Schaldach |
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